Gesundheitszentrum für die Community

Checkpoint ist ein Gesundheitszentrum für die Community für schwule Männer und andere Männer, die Sex mit Männern haben, und für Transmenschen und ihre Angehörigen.

HIV und psychische Gesundheit

Physische und mentale Gesundheit sind untrennbar miteinander verbunden. Auch darum wird allen HIV-positiven Personen empfohlen, sich um ihre mentale Gesundheit zu kümmern. Entdecke hier, was du für dein mentales Wohlbefinden tun kannst.

Was machen bei einem Notfall? 

Wenn du deinen Hausarzt nicht erreichen kannst, melde dich bei der nächstgelegenen medizinischen Einrichtung oder kontaktiere den psychiatrischen Dienst oder die Kriseninterventionsstelle:

Die Kriseninterventionsstelle

HIV und Depressionen

Einer von fünf Schweizern leidet irgendwann in seinem Leben an Depressionen. Verschiedene Studien zeigen, dass schwule Männer besonders oft davon betroffen sind, Ein positives Testresultat (Diagnoseschock), Schwierigkeiten im Umgang mit den neuen Lebensrealitäten (z.B. Stigma) oder der Beginn der Therapie können Grund für eine kritische Lebensphase sein und die Anfälligkeit für Depressivität erhöhen.

Eine Depression ist nicht nur eine einfache kurzzeitige Gefühlsverstimmung. Sie dauert in der Regel länger und kann vielfältige negative Einflüsse auf Berufs- und Privatleben, sowie die Beziehung haben. Es gibt heute viele Möglichkeiten, eine Depression zu behandeln. Der wichtigste Schritt zur Heilung ist. frühzeitig professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Simple Gefühlsverstimmung oder Depression?

Wenn du dich über einen längeren Zeitraum abgeschlagen und kraftlos fühlst, dann kann dies ein Anzeichen einer Depression sein.

Mehr Informationen

Angstzustände dominieren den Alltag

Ängste vor den Langzeitwirkungen der Medikamente, Angst vor anderen Infektionen, davor seinen Partner anzustecken, Angst vor sozialer Isolation oder Stigmatisierung im privaten wie beruflichen Bereich – Ängste, die das Leben eines HIV-positiven Menschen dominieren können.

Man spricht von Beeinträchtigungen, wenn Ängste

  • ohne realen Grund auftauchen oder nach einer bestimmten Situation länger anhalten
  • unverhältnismässig häufig und dauerhaft auftreten
  • mit körperlicher Unruhe und Spannungen einhergehen
  • nicht mehr kontrollierbar sind
  • ohne reale Gefahr entstehen
  • zum Leiden werden.

Generell lassen sich solche Angstzustände gut behandeln. Zögere nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sprich das Thema bei deiner nächsten Konsultation im Checkpoint an oder melde dich telefonisch.