Gesundheitszentrum für die Community

Checkpoint ist ein Gesundheitszentrum für die Community für schwule Männer und andere Männer, die Sex mit Männern haben, und für Transmenschen und ihre Angehörigen.

Unsere Kampagnen

Break the Chains

Im April gemeinsam Neuinfektionen verhindern und im Mai zum HIV-Test! So wird das Infektionsrisiko für uns alle kleiner.

Break The Chains

Big 5

Big 5

Komm jedes Jahr in den Checkpoint, um dich auf die 5 häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen testen zu lassen.

Wer in Afrika «Big 5» sagt, meint Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Wir meinen damit die 5 häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen.

  • HIV
  • Hepatitis
  • Syphilis
  • Tripper/Gonorrhoe
  • Chlamydien

Wir empfehlen Allen Männern, die Sex mit Männern und regelmässig wechselnde Sexualpartner/innen haben, sich jedes Jahr auf die Big-5-Infektionen testen zu lassen.

Stop Syphilis – Gratis Test für Männer, die Sex mit Männern haben

Die Syphilisfälle in der Schweiz nehmen seit einigen Jahren wieder stark zu. Besonders betroffen davon sind Männer, die Sex mit Männern haben. Deshalb führte die Aids-Hilfe Schweiz im Oktober 2011 und 2013 eine Gratis-Syphilis-Testaktion durch.

Die Syphilis ist wieder auf dem Vormarsch. 975 neue Infektionen wurden dem Bundesamt für Gesundheit letztes Jahr gemeldet. Die Hälfte davon wurde bei Männern, die Sex mit Männern haben, diagnostiziert. Eine Syphilis ist heute mit Antibiotika zwar leicht behandelbar. Doch harmlos ist sie nicht. So erhöht eine Infektion mit Syphilis das Risiko einer HIV-Infektion um das Fünf- bis Zehnfache. Deshalb führt die Aids-Hilfe Schweiz in grösseren Schweizer Städten im Oktober Testwochen für schwule Männer durch.

Die Syphilis wird beim ungeschützten Sex leicht übertragen. Die Benutzung eines Präservativs verringert das Risiko einer Ansteckung. Doch die Safer-Sex-Regeln schützen nicht vollständig gegen Syphilis: So kann der Erreger beispielsweise beim Oralsex übertragen werden. Da eine Syphilis zu Beginn kaum Beschwerden verursacht, wird eine Ansteckung oft spät entdeckt. Erste Symptome wie schmerzlose Geschwüre an den Eintrittsorten des Erregers verschwinden nach kurzer Zeit wieder. Betroffene geben daher die Syphilis unwissentlich weiter und gehen erst spät zum Arzt/zur Ärztin.

Die Kampagne der Aids-Hilfe Schweiz setzt hier an. Sie will die besonders stark betroffene Gruppe der schwulen Männer auf die Infektion und ihre Gefahren aufmerksam machen.

Die Kampagne wird unterstützt vom Bundesamt für Gesundheit und von der Vereinigung der Gay-Betriebe (VEGAS). Sie wurde in enger Zusammenarbeit mit der Aids-Hilfe Bern, der Aids-Hilfe beider Basel sowie den Checkpoints in Zürich und Genf entwickelt.

Mehr Infos

Primoinfektion

«Reisen»

Vom Juni bis September 2012 führten die Checkpoint erneut seine Kampagnen «Reisen» durch. Plakate und Postkarten sollen die schwulen Männer auf die Risikosituationen im Ausland aufmerksam machen und über PEP, die Notfallbehandlung gegen HIV, informieren.

Die Checkpoints haben auch 2012 in Erinnerung gerufen, dass 25 Prozent der HIV-Infektionen bei schwulen und bisexuellen Männern im Ausland erfolgen (Quelle BAG). Das Gesundheitszentrum für Männer, die Sex mit Männern haben, startet daher erneut seine bereits 2011 sehr erfolgreich durchgeführte Kampagne «Reisen».

Sich möglichst rasch behandeln lassen

Nach einer Risikosituation (Sperma oder Blut im Mund, kein oder gerissenes Präservativ bei einer Penetration) kann eine HIV-Infektion mit einer PEP (Postexpositions-Prophylaxe) verhindert werden. Damit sie wirksam ist, muss diese Behandlung so rasch als möglich, in den Stunden nach der Risikosituation, begonnen werden. Es ist daher wichtig, nicht zuzuwarten, bis man aus den Ferien zurück ist, sondern sich sofort in die Notfallaufnahme des nächsten Spitals zu begeben, um sich die Notfalltherapie PEP verordnen zu lassen.

Beratung und Betreuung im Checkpoint

Während einer PEP ist es nötig, sich regelmässig kontrollieren zu lassen, um die Einnahme zu optimieren und eine eventuelle Medikamentenunverträglichkeit rechtzeitig zu erkennen. Wenn du die PEP im Ausland begonnen hast, wird dich der Checkpoint nach deiner Rückkehr weiter betreuen, da sich die Behandlung in der Regel über 4 Wochen erstreckt.

Wenn du nach einem sexuellen Kontakt Zweifel hast, ist der Checkpoint da, um dich zu beraten.

Überprüfe, ob du gut versichert bist

Eine Notfallbehandlung (PEP) kann teuer sein. Normalerweise werden die Kosten für alle in Schweiz versicherten Reisenden von der Grundversicherung rückerstattet. Kontrolliere, ob du für deine Reise genügend versichert bist, und schliesse gegebenenfalls eine Reiseversicherung ab.

Plakate und Postkarten

Die Kampagne «Reisen» umfasst 3 verschiedene Plakate und 3 verschiedene Postkarten, die man sammeln und seinen Freunden schicken kann. Die Plakate und Postkarten sind in deinen Lieblingsorten erhältlich und können gratis bestellt werden.

Hepatitis C (HCV)

 

Franchise

Bis am 30. November des Jahres kannst du bei deiner Krankenkasse die nötigen Schritte veranlassen, um deine finanzielle Belastung zu senken.

Vergleiche und berechne die Prämien auf www.Comparis.ch